
Ist RINGANA wie Tupperware?
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Ist RINGANA wie Tupperware? Ein ehrlicher Blick auf Direktvertrieb in der Kosmetik
Als ich vor drei Jahren das erste Mal von RINGANA hörte, war mein erster Gedanke: "Oh nein, nicht schon wieder so ein Tupperware-System!" Eine Freundin hatte mich zu einer "Kosmetikparty" eingeladen, und ich dachte sofort an diese klassischen Verkaufsveranstaltungen aus den 80ern. Aber war das wirklich dasselbe? Nach intensiver Recherche und eigenen Ringana Erfahrungen kann ich heute sagen: Es gibt durchaus Parallelen, aber auch entscheidende Unterschiede.
Mein Name ist Sarah, ich bin 34, arbeite als Marketing-Managerin und beschäftige mich seit Jahren intensiv mit frischer Naturkosmetik und nachhaltigen Lebensstilen. Was mich bei RINGANA besonders fasziniert hat, war nicht nur das Vertriebsmodell, sondern vor allem die Philosophie dahinter. In diesem Artikel teile ich meine ehrlichen Erkenntnisse mit euch – die positiven wie die kritischen Aspekte des RINGANA-Systems im Vergleich zum klassischen Tupperware-Modell.
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Das Tupperware-Prinzip trifft auf moderne Naturkosmetik
Das Direktvertriebssystem ist nicht neu. Tupperware hat es bereits in den 1940ern perfektioniert: Freiberufliche Beraterinnen verkaufen Produkte direkt an Endkunden, meist über persönliche Kontakte und Hauspartys. RINGANA nutzt ein ähnliches Grundprinzip, aber mit einem entscheidenden Twist – es geht um frische Naturkosmetik und vegane Nahrungsergänzung.
Der größte Unterschied liegt in der Produktphilosophie. Während Tupperware auf Langlebigkeit setzt (eine Schüssel hält Jahrzehnte), fokussiert sich RINGANA auf Frische. Die Kosmetikprodukte werden ohne Konservierungsstoffe hergestellt und haben dadurch eine begrenzte Haltbarkeit. Das bedeutet: regelmäßige Nachbestellungen sind nötig.
Meine erste Ringana Erfahrungen machte ich mit dem CAPS fresh Serum. Ich war skeptisch – 89 Euro für ein Serum? Aber die Konsistenz, der Geruch, das Gefühl auf der Haut... es war anders als alles, was ich vorher ausprobiert hatte. Nach sechs Wochen Anwendung sah meine Haut tatsächlich straffer und strahlender aus.
Hier die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Überblick:
- Gemeinsamkeiten: Direktvertrieb, Freiberufler als Berater, Provisionsystem
- Unterschiede: Produktfrische vs. Langlebigkeit, Wellness-Fokus vs. Haushaltsprodukte
- Zielgruppe: Gesundheitsbewusste Menschen vs. Haushaltsführende
Warum das Direktvertriebsmodell bei Naturkosmetik funktioniert
Das Direktvertriebsmodell hat bei frischer Naturkosmetik tatsächlich Vorteile. Die persönliche Beratung ist entscheidend, wenn Produkte ohne die üblichen Konservierungsstoffe auskommen. Eine RINGANA-Beraterin erklärt nicht nur die Anwendung, sondern auch die richtige Lagerung und Kombinationsmöglichkeiten.
Bei meiner ersten Bestellung war ich überrascht, wie detailliert die Beratung war. Statt einfach Produkte zu verkaufen, wurde ein kompletter Hautanalyse-Fragebogen ausgefüllt. Das ist der Vorteil des persönlichen Kontakts gegenüber dem anonymen Online-Kauf.
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RINGANA vs. klassische MLM-Systeme – wo liegt der Unterschied?
Multi-Level-Marketing (MLM) hat oft einen negativen Beigeschmack. Zu Recht, denn viele Systeme funktionieren eher wie Pyramidensysteme denn als seriöse Vertriebswege. Bei meiner Analyse von Ringana Erfahrungen anderer Nutzer fiel mir auf: Die meisten berichten von positiven Produktergebnissen, weniger von unrealistischen Verdienstversprechen.
RINGANA unterscheidet sich von klassischen MLM-Systemen in mehreren Punkten:
Produktfokus statt Recruiting-Druck: Während bei vielen MLM-Unternehmen der Fokus auf der Rekrutierung neuer Berater liegt, steht bei RINGANA das Produkt im Vordergrund. Die vegane Nahrungsergänzung und frische Naturkosmetik verkaufen sich aufgrund ihrer Qualität, nicht wegen aggressiver Verkaufstaktiken.
Transparente Preisstruktur: Ein 30ml-Serum für 89 Euro klingt teuer, aber wenn man die Inhaltsstoffe und den Verzicht auf Konservierung betrachtet, ist der Preis nachvollziehbar. Bei Tupperware kostete eine große Schüssel auch 40 Euro – und das in den 80ern!
Realistische Verdienstmöglichkeiten: RINGANA bewirbt keine "schnell reich werden"-Versprechen. Die meisten Partner verkaufen nebenbei an Freunde und Familie, ohne unrealistische Erwartungen zu wecken.
Meine persönliche Einschätzung nach zwei Jahren intensiver Beobachtung: RINGANA nutzt zwar das MLM-Modell, aber deutlich seriöser als viele Konkurrenten.
Die Mathematik des Direktvertriebs
Lass uns ehrlich rechnen. Eine RINGANA-Beraterin verdient etwa 20-25% Provision auf Verkäufe. Bei einem durchschnittlichen Einkauf von 150 Euro sind das 30-37 Euro Verdienst. Zum Vergleich: Eine Tupperware-Beraterin der 80er Jahre verdiente ähnliche Provisionen.
Beispielrechnung für Gelegenheitsberater:
- 10 Kunden pro Monat à 150 Euro = 1.500 Euro Umsatz
- 25% Provision = 375 Euro Verdienst
- Abzüglich Fahrtkosten, Muster etc. = ca. 300 Euro netto
Das ist kein Vollzeiteinkommen, aber ein netter Nebenverdienst – genau wie bei Tupperware damals.
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Qualität der Produkte – Marketing oder echte Innovation?
Die entscheidende Frage bei frischer Naturkosmetik: Ist die Qualität wirklich besser oder zahlt man nur für das Marketing? Nach zwei Jahren intensiver Ringana Erfahrungen kann ich sagen: Es ist kompliziert.
Die Vorteile sind real:
- Keine Konservierungsstoffe bedeutet weniger Hautirritationen
- Frische Herstellung in kleinen Chargen
- Hochwertige, meist biologische Rohstoffe
- Vegane Nahrungsergänzung ohne unnötige Zusatzstoffe
Aber es gibt auch Nachteile:
- Begrenzte Haltbarkeit erfordert häufige Nachbestellungen
- Höherer Preis pro Anwendung
- Nicht überall verfügbar (nur über Berater)
Meine Haut reagiert definitiv positiv auf die Produkte. Das CAPS fresh Serum hat meine Poren verfeinert, und die vegane Nahrungsergänzung (besonders die Omega-3-Kapseln) haben mein Wohlbefinden verbessert. Aber ob das die 300 Euro monatlich wert ist, die ich inzwischen ausgebe? Das muss jeder für sich entscheiden.
Wissenschaft oder Wellness-Mythos?
RINGANA bewirbt seine Produkte mit wissenschaftlichen Studien. Aber wie verlässlich sind diese? Ich habe mir die Mühe gemacht, einige der zitierten Untersuchungen zu überprüfen. Das Ergebnis: Gemischt.
Viele Studien belegen tatsächlich die Wirksamkeit einzelner Inhaltsstoffe. Die Kombination und Dosierung in RINGANA-Produkten ist aber oft nicht spezifisch untersucht. Das ist bei frischer Naturkosmetik allerdings normal – die meisten Kosmetikhersteller führen keine eigenen klinischen Studien durch.
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Der soziale Aspekt – Community oder Verkaufsdruck?
Ein Aspekt, der RINGANA deutlich von reinen Online-Kosmetikmarken unterscheidet: die soziale Komponente. Wie bei Tupperware entstehen Communities von Beraterinnen und Kundinnen. Das kann bereichernd sein – oder nervig.
Positive Aspekte:
- Austausch über Hautprobleme und Lösungen
- Motivation für gesündere Lebensweise
- Unterstützung bei der Produktauswahl
Kritische Punkte:
- Sozialer Druck zum Kauf bei Freundinnen
- Ständige Bewerbung neuer Produkte
- Vermischung von Freundschaft und Geschäft
Meine Ringana Erfahrungen in der Community waren größtenteils positiv. Ich habe tatsächlich Freundinnen gefunden, die ähnliche Werte bezüglich veganer Nahrungsergänzung und Nachhaltigkeit teilen. Aber der ständige Verkaufsfokus mancher Beraterinnen kann anstrengend werden.
Das Tupperware-Phänomen 2.0
Interessant ist die Parallele zur Tupperware-Ära: Damals ermöglichte es Frauen, neben Familie und Haushalt Geld zu verdienen. Heute bietet RINGANA ähnliche Flexibilität – nur mit dem Fokus auf Wellness und frische Naturkosmetik.
Viele RINGANA-Beraterinnen sind Mütter, die sich etwas dazuverdienen möchten, oder gesundheitsbewusste Frauen, die ihre Leidenschaft zum Nebenjob machen. Das Prinzip ist dasselbe wie damals bei Tupperware, nur die Produkte haben sich geändert.
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Nachhaltigkeit und Ethik – mehr als nur Marketing?
RINGANA positioniert sich als nachhaltige, ethische Marke. Aber stimmt das wirklich? Nach intensiver Recherche kann ich sagen: teilweise ja.
Positive Aspekte:
- Vegane Nahrungsergänzung ohne Tierversuche
- Biologische Rohstoffe aus kontrolliertem Anbau
- Verzicht auf Mikroplastik und schädliche Chemikalien
- Regionale Produktion in Österreich
Kritische Punkte:
- Häufiger Versand durch kurze Haltbarkeit (CO2-Bilanz)
- Höhere Verpackungsmengen durch kleine Portionen
- Direktvertrieb bedeutet mehr Fahrten (Umweltbelastung)
Meine persönliche Bilanz nach zwei Jahren Ringana Erfahrungen: Die Produktqualität und Nachhaltigkeit überzeugen, aber das Vertriebsmodell ist umwelttechnisch nicht optimal. Hier könnte RINGANA von anderen Naturkosmetikmarken lernen, die auf nachhaltigere Vertriebswege setzen.
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FAQ-Bereich: Die 5 häufigsten Fragen zu RINGANA
Ist RINGANA ein seriöses Unternehmen oder ein Pyramidensystem?
RINGANA ist ein registriertes österreichisches Unternehmen, das seit 2003 existiert. Es nutzt Multi-Level-Marketing, ist aber kein Pyramidensystem. Der Fokus liegt auf dem Produktverkauf, nicht ausschließlich auf der Rekrutierung neuer Berater. Die Provisionsstruktur ist transparent, und es gibt echte Produkte mit nachvollziehbaren Preisen.
Warum sind RINGANA-Produkte so teuer?
Die hohen Preise resultieren aus mehreren Faktoren: frische Herstellung ohne Konservierungsstoffe, biologische Rohstoffe, kleine Produktionschargen und das Direktvertriebsmodell mit Provisionen für Berater. Ein Vergleich: Hochwertige Bio-Kosmetik im Reformhaus kostet oft ähnlich viel, hat aber Konservierungsstoffe.
Kann man mit RINGANA wirklich Geld verdienen?
Ja, aber nicht alle werden reich damit. Die meisten Partner verdienen 200-500 Euro monatlich als Nebeneinkommen. Hauptberufliche Berater können mehr verdienen, aber das erfordert intensiven Aufbau eines Kundenstamms und oft auch eines Teams. Unrealistische Verdienstversprechen sind ein Warnsignal – seriöse RINGANA-Berater sprechen ehrlich über realistische Erwartungen.
Sind die Produkte wirklich besser als normale Kosmetik?
Das hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Menschen mit empfindlicher Haut profitieren oft vom Verzicht auf Konservierungsstoffe. Die frische Naturkosmetik kann bei bestimmten Hautproblemen tatsächlich bessere Ergebnisse erzielen. Aber nicht jeder braucht diese spezielle Art von Kosmetik – normale, gute Hautpflege reicht oft aus.
Ist man bei RINGANA zum Kauf verpflichtet?
Nein, weder als Kunde noch als Berater gibt es Kaufverpflichtungen. Manche Berater haben Mindestbestellmengen für Rabatte, aber das ist freiwillig. Als Kunde kann man jederzeit pausieren oder einzelne Produkte bestellen. Vorsicht vor Beratern, die Druck ausüben – das widerspricht der offiziellen RINGANA-Politik.
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Fazit: RINGANA – Evolution oder Revolution des Direktvertriebs?
Nach zwei Jahren intensiver Ringana Erfahrungen ist mein Fazit gemischt, aber tendenziell positiv. Ja, RINGANA funktioniert ähnlich wie Tupperware – aber die Parallelen sind nicht negativ gemeint. Beide Systeme ermöglichen es Menschen, flexibel Geld zu verdienen und dabei Produkte zu verkaufen, an die sie glauben.
Die frische Naturkosmetik von RINGANA hat meine Haut tatsächlich verbessert, und die vegane Nahrungsergänzung unterstützt meinen gesunden Lebensstil. Ist es teuer? Ja. Ist es das wert? Für mich: ja, aber nicht für jeden.
Das Tupperware-Prinzip hat in den 80ern funktioniert, weil es einen echten Mehrwert bot: langlebige Küchenprodukte und flexible Verdienstmöglichkeiten für Frauen. RINGANA bietet heute einen ähnlichen Mehrwert: hochwertige Naturkosmetik und flexible Nebeneinkünfte.
Mein Rat: Probiert die Produkte aus, aber lasst euch nicht unter Druck setzen. Eine seriöse RINGANA-Beraterin erklärt ehrlich Vor- und Nachteile und respektiert ein "Nein". Wenn ihr euch für das Beratermodell interessiert, rechnet realistisch und erwartet keinen schnellen Reichtum.
Frische Naturkosmetik ist mehr als ein Trend – es ist eine bewusste Entscheidung für die Hautgesundheit. RINGANA ist eine Option von vielen, aber eine, die durch das persönliche Beratungsmodell durchaus ihre Berechtigung hat. Wie bei Tupperware damals gilt auch heute: Die Mischung aus Qualitätsprodukten und persönlichen Beziehungen kann funktionieren – wenn sie ehrlich und ohne übertriebene Verkaufstaktiken gelebt wird.
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